4. Juni – Das Bundeskabinett beschließt den sogenannten Investitionsbooster, der nach der parlamentarischen Zustimmung im Juli wirksam wird. Der Gesetzentwurf umfasst Verbesserungen der Abschreibungsbedingungen, die Förderung von elektrischen Firmenfahrzeugen und eine ab 2028 beginnende schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 15 auf 10 Prozent. 5. Juni – Zum achten Mal seit dem Sommer 2024 vermindert die Europäische Zentralbank die Leitzinsen für den Euroraum. Der wichtige Einlagezinssatz sinkt um 0,25 Prozentpunkte auf 2 Prozent und wird bis zum Jahresende auf diesem Niveau bleiben. 1. Juli – Die gesetzlichen Altersbezüge der Rentner*innen in Deutschland werden um 3,74 Prozent angehoben. 27. Juli – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump verkünden eine handelspolitische Grundsatzeinigung. Den Verlautbarungen zufolge werden künftig neue US-Zölle von 15 Prozent für die meisten Warenimporte aus den EU-Staaten gelten, auch für Automobile. Von den EU-Staaten sollen zudem in den nächsten Jahren 600 Milliarden Dollar in den USA investiert und US-Energie im Gesamtwert von 750 Milliarden Dollar bezogen werden. Viele Details bleiben zunächst noch offen. 14. August – Gemäß Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbands ist die Getreideernte 2025 zufriedenstellend ausgefallen. Demnach stieg die bundesweite Erntemenge gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 43 Millionen Tonnen, trotz der starken und anhaltenden Niederschläge während der Erntezeit. 3. September – Das Bundeskabinett beschließt ein Maßnahmenpaket zur Senkung der Stromkosten, dem sich auch der Bundestag anschließen wird. Die Stromkunden werden 2026 durch einen Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übertragungsnetzkosten entlastet. Zudem wird die Stromsteuer für produzierende Unternehmen sowie Land- und Forstwirt*innen dauerhaft auf das EU-Mindestmaß reduziert. 18. September – Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschließen final den Bundeshaushalt 2025, der gegenüber dem Vorjahr einen Ausgabenanstieg um gut 5 Prozent auf rund 503 Milliarden Euro beinhaltet. 1. Oktober – Für Ärzt*innen, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland tritt die Nutzungspflicht der elektronischen Patientenakte ePA in Kraft. In der ePA müssen sie etwa Befunde, Röntgenbilder oder Medikationspläne speichern. 28. November – Im Bundestag wird der Bundeshaushalt für das Jahr 2026 endgültig verabschiedet. Der Haushalt umfasst Ausgaben in Höhe von 524,5 Milliarden Euro, finanziert unter anderem mit Neukrediten in Höhe von 98 Milliarden Euro und Sonderschulden in Höhe von mehr als 82 Milliarden für die Verteidigung, die Infrastruktur und den Klimaschutz. 10. Dezember –Vor dem Hintergrund schwach ausgefallener Wirtschafts- und Arbeitsmarktindikatoren senkt die US-Notenbank Fed nochmals ihren Leitzins um 25 Basispunkte. Der Zinssatz liegt damit in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. 11
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