Geschäftsbericht 2025 Nah bei den Menschen. Stark für die Region. Verantwortung leben. Zukunft gestalten. Volksbank Anröchte eG
Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2025 Bericht des Vorstandes Sehr geehrte Mitglieder, Kunden und Geschäftspartner, in einem fordernden Geschäftsjahr konnte die Volksbank Anröchte eG erneut ein gutes Ergebnis erzielen und somit erneut ihre Kraft im operativen Geschäft unter Beweis stellen. Der Zinsüberschuss legte um 1,7 Prozent zu, der Pro- visionsüberschuss verringerte sich um 4,0 Prozent. Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg um 0,04 Prozentpunkte auf 4,3 Millionen EUR. Das Geschäftsjahr 2025 war dabei weiterhin von politischen Unsicherheiten dominiert. Wesentlich dazu trug die seit Anfang des Jahres regierende USAdministration dazu bei. Sie sorgte unter anderem durch umfassende Zollandrohungen und – erhebungen gegenüber Handelspartnern für weltweite Verunsicherung. Der andauernde Krieg in der Ukraine und die Eskalation des Nahostkonfliktes verstärkten die Situationen noch. Die neue Bundesregierung in Deutschland und die Ankündigung umfassender Fiskalausgaben wirken sich auf die Finanzmärkte positiv auf, da hier von besseren Wachstumsaussichten ausgegangen wurde. Weitere Entwicklungen im Rahmen der Künstlichen Intelligenz (KI) versprachen Produktivitätseffekte, die zusätzlich für Kursanstiege sorgten. Dennoch bestehende weitere wirtschaftliche und geldpolitische Herausforderungen und auch die hohe Volatilität an den Finanzmärkten durch die weltweiten Unsicherheiten bleiben spürbar. Auf diese gilt es auch im Volks- und Raiffeisenbankensektor adäquat zu neu und zielgerichtet zu reagieren. Im Kundengeschäft hat sich die Volksbank Anröchte eG wieder gut behauptet. Wir erfahren weiter Zuspruch durch unsere Kunden und Mitglieder. Wir setzen weiterhin auf attraktive Angebote über alle Kanäle und investieren gleichzeitig in unsere Filialen sowie digitale Produkte. Die Präsenz vor Ort hat für unsere Kunden nach wie vor einen immens hohen Stellenwert. Die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedern und Kunden untermauert unsere Position als leistungsfähiger und verlässlicher Finanzpartner. Insofern blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. Bilanzsumme Im Geschäftsjahr 2025 sank die Bilanzsumme der Volksbank Anröchte um 1,4 Prozent auf rund 447 Millionen Euro. Kreditgeschäft Das Kundenkreditgeschäft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einer Volumenausweitung deutlich positiv entwickelt. Insgesamt legten die Forderungen an Kunden um 5,8 Prozent auf 292,9 Millionen Euro zu. Insbesondere auf der gewerblichen Kundenseite konnten starke Zuwächse verzeichnet werden. 2023 2025 2024 437 447 453 Bilanzsumme In Millionen Euro 2023 2025 2024 271 293 277 Kundenkredite In Millionen Euro 2
Einlagengeschäft Die bilanziellen Kundeneinlagen in Höhe von 320,1 Millionen Euro sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,9 Prozent gesunken. Der Rückgang der Kundeneinlagen basiert unter anderem auf dem starken Wachstum im Kreditgeschäft, bei dem häufig Einlagen als Eigenkapital eingesetzt wurden sowie aufgrund einer sich verstärkenden Wettbewerbssituation. Das Wertpapierumsatzvolumen reduzierte sich um 4,2 Prozent auf 26,5 Millionen Euro. Der Kurswert aller Kundendepots (inkl. Union Investment) lag per Jahresende bei rund 213,6 Millionen Euro und damit 2,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Kundengesamtvolumen Unser betreutes Kundengesamtvolumen, das bilanzielle und außerbilanzielle Geschäfte mit unseren Verbundpartnern umfasst, erreichte am 31.12.2025 einen Stand von 985 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 1,9 Prozent. Auf der Basis der guten Entwicklung verbleibt – nach Dotierung der Rücklagen und den Steuerzahlungen – ein Jahresüberschuss von 639.517,89 Euro. Durch die Zuführung der Rücklagen und die Zeichnung weiterer Genossenschaftsanteile stieg das bilanzielle Eigenkapital auf 42,9 Millionen Euro. Am 31. Dezember 2025 lag die Gesamtkapitalquote bei 16,39 Prozent und damit über den geltenden Mindestanforderungen. Vorschlag für die Gewinnverwendung Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Vertreterversammlung am 23.06.2026 vor, den Jahresüberschuss von 639.517,89 Euro nach dem im Jahresabschluss mit 160.000,00 Euro ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 6,0 % 231.810,33 Euro Einstellung in die Gesetzliche Rücklage 127.707,56 Euro Einstellung in andere Ergebnisrücklagen 120.000,00 Euro Gesamt 479.517,89 Euro Wir danken unseren Mitgliedern und Kunden für das große Vertrauen im vergangenen Jahr. Unserem motivierten Team gebührt ebenfalls großer Dank für die wiederum sehr engagierte und sehr erfolgreiche Arbeit – unter ganz besonderen Rahmenbedingungen. Anröchte, im Juni 2026 Der Vorstand Klaus Köster Katharina Wolff 2023 2025 2024 311 320 326 Kundeneinlagen In Millionen Euro In Millionen Euro 2023 2024 2025 967 985 Kundengesamtvolumen 928 3
4 Jahresbilanz zum 31. Dezember 2025 Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Barreserve a) Kassenbestand 2.929.225,06 2.656 b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00 0 darunter: bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 2.929.225,06 0 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0 darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0) b) Wechsel 0,00 0,00 0 3. Forderungen an Kreditinstitute a) Täglich fällig 40.587.828,07 62.554 b) andere Forderungen 9.086.012,78 49.673.840,85 14.091 4. Forderungen an Kunden 292.932.650,07 276.931 darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 171.421.962,91 (162.838) Kommunalkredite 1.382.245,56 (1.610) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten 11.901.760,09 9.034 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 11.901.760,09 (9.034) bb) von anderen Emittenten 61.988.520,61 73.890.280,70 58.364 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 19.316.693,38 (9.209) c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 73.890.280,70 0 Nennbetrag 0,00 (0) 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 11.585.292,86 13.527 6a. Handelsbestand 0,00 0 7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen 8.037.176,55 8.031 darunter: an Kreditinstituten 157.771,50 (158) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) an Wertpapierinstituten 0,00 (0) b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.015.520,00 9.052.696,55 1.016 darunter: bei Kreditgenossenschaften 999.950,00 (1.000) bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) bei Wertpapierinstituten 0,00 (0) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0 darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) an Wertpapierinstituten 0,00 (0) 9. Treuhandvermögen 0,00 0 darunter: Treuhandkredite 0,00 (0) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0 11. Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0 b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0 c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 d) Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0 12. Sachanlagen 5.511.486,58 5.655 13. Sonstige Vermögensgegenstände 941.562,09 882 14. Rechnungsabgrenzungsposten 6.202,12 2 SUMME DER AKTIVA 446.523.236,88 452.743 Aktivseite
5 Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) Täglich fällig 658.251,85 17 b) Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 80.028.605,51 80.686.857,36 81.346 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 111.982.730,00 108.592 ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 12.587.649,96 124.570.379,96 12.823 b) Andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig 180.995.505,30 188.657 bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 14.549.746,99 195.545.252,29 320.115.632,25 16.268 3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) Begebene Schuldverschreibungen 0,00 0 b) Andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0 darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0) 3a. Handelsbestand 0,00 0 4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0 darunter: Treuhandkredite 0,00 (0) 5. Sonstige Verbindlichkeiten 722.867,77 666 6. Rechnungsabgrenzungsposten 14.042,76 19 6a. Passive latente Steuern 0,00 0 7. Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 787.030,00 871 b) Steuerrückstellungen 145.408,00 1.330 c) andere Rückstellungen 1.172.557,98 2.104.995,98 1.477 8. [gestrichen] 0,00 0 9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0 10. Genussrechtskapital 0,00 0 darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 18.600.000,00 16.800 darunter: Sonderposten n. § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0) 12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital 3.936.162,17 3.942 b) Kapitalrücklage 0,00 0 c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage 10.904.756,73 10.697 cb) andere Ergebnisrücklagen 8.958.403,97 19.863.160,70 8.758 d) Bilanzgewinn 479.517,89 24.278.840,76 480 SUMME DER PASSIVA 446.523.236,88 452.743 1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0 b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 5.177.234,58 5.517 c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 5.177.234,58 0 2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0 b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0 c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 17.789.523,08 17.789.523,08 15.298 darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0) Passivseite
6 Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 8.520.730,08 8.645 b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 1.902.814,81 10.423.544,89 1.440 darunter: in a) und b) angefallene negative Zinsen 0,00 (0) 2. Zinsaufwendungen 2.998.938,77 7.424.606,12 2.884 darunter: erhaltene negative Zinsen 5.096,72 (4) 3. Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 388.889,65 477 b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 294.662,04 291 c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 683.551,69 0 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0 5. Provisionserträge 4.170.608,73 4.284 6. Provisionsaufwendungen 200.257,48 3.970.351,25 147 7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0 8. Sonstige betriebliche Erträge 577.990,14 415 9. [gestrichen] 0,00 0 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter 3.489.674,02 3.622 ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 814.997,79 4.304.671,81 870 darunter: für Altersversorgung 140.816,12 (241) b) andere Verwaltungsaufwendungen 3.272.183,62 7.576.855,43 3.396 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 433.977,80 431 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 99.687,08 67 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 998.405,92 388 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -998.405,92 0 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 20 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 85.585,33 85.585,33 0 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0 18. [gestrichen] 0,00 0 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.633.158,30 3.727 20. Außerordentliche Erträge 0,00 0 21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0 22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0) 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.174.727,34 1.361 darunter: latente Steuern 0,00 (0) 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 18.913,07 1.193.640,41 26 24a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.800.000,00 1.700 25. Jahresüberschuss 639.517,89 640 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0 639.517,89 640 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0 b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0 639.517,89 640 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage 80.000,00 80 b) in andere Ergebnisrücklagen 80.000,00 160.000,00 80 29. Bilanzgewinn 479.517,89 480 Gewinn-und-Verlust-Rechnung Gewinn-und-Verlust-Rechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2025 1. Diese Veröffentlichung entspricht nicht der gesetzlichen Form. 2. D er Genoverband e.V. wurde mit der Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Prüfung des Jahresabschlusses sowie des Lageberichtes beauftragt. Über das Ergebnis werden wir satzungsgemäß im Rahmen unserer Vertreterversammlung berichten. 3. D er vollständige in gesetzlicher Form erstellte Jahresabschluss 2025 wurde mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Genoverband e.V. versehen. Nach Beschlussfassung durch die Vertreterversammlung wird der Jahresabschluss sowie der Lagebericht im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht und beim zuständigen Amtsgericht Paderborn (Genossenschaftsregister) hinterlegt. 4. Entsprechend der Satzung liegen der Jahresabschluss 2025 und der Lagebericht bis zur Vertreterversammlung in unseren Geschäftsräumen zur Einsichtnahme aus.
Bericht des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Insbesondere beinhaltete die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prü fung beeinflussen können, erbracht wurden. Bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in neun regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der bzw. die Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand. Der vorliegende Jahresabschluss 2025 mit Lagebericht wurde vom Genoverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr 2025 des Jahresüberschusses – unter Einbeziehung des Gewinnvortrages – entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2025 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Mit Ablauf der diesjährigen Vertreterversammlung endet die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Markus Bürger und Heinrich Knoche. Es wird eine Wiederwahl von Herrn Markus Bürger vorgeschlagen. Herr Knoche steht auf eigenen Wunsch für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand für die erfolgreiche Arbeit und ihr hohes Engagement im Geschäftsjahr 2025. Unseren treuen Mitgliedern und Kunden danken wir für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Anröchte, 23. Juni 2026 Kira Schmidtmann Vorsitzende des Aufsichtsrates 7
Vom TÜV Saarland auf Sicherheit geprüft und bestätigt, ermöglicht die VR Banking App als Bank in Ihrer Hosentasche die Erledigung einer Vielzahl an Bankangelegenheiten. Sie können Ihren Kontostand abrufen, Überweisungen ausführen, Umsätze und Umsatzdetails einsehen, Ihre nächste Filiale oder einen Geldautomaten finden. Wero – der Alltagsbegleiter Die neue Bezahllösung Wero kann darüber hinaus zum praktischen Begleiter in vielen Lebensbereichen werden. Bereits jetzt können unsere Mitglieder und Kunden in unter zehn Sekunden Geld an Freunde senden sowie bei Einzelpersonen und Kleingewerbetreibenden digital bezahlen. Ganz gleich, ob beim gemeinsamen Mittagessen oder für den Kaffee unterwegs – mit Wero wird Geld in Echtzeit von Girokonto zu Girokonto gesendet oder angefordert. Zahlungsbeträge können dabei auch ganz unkompliziert aufgeteilt werden. Die nächsten Schritte werden Einkäufe im Onlineshop und per QR-Code im Supermarkt sein – einfach, sicher, schnell und auch grenzüberschreitend. Gebündelt werden alle Anwendungen in der unseren Mitgliedern und Kunden bekannten VR Banking App. Wero-PRO – eine smarte Zahllösung für Kleingewerbe und Soloselbstständige Mit Wero-PRO können Kleingewerbetreibende und Soloselbstständige direkt über ihr Smartphone Zahlungen abwickeln, statt in bar abzurechnen. Sie erleichtern sich mit dieser effizienten ZahlungsModernes Banking Modernes Banking – genial digital mit Wero Digitales Bezahlen ist längst nicht mehr nur ein Trend, sondern täglich gelebte Realität. Die klassische Brieftasche oder das Portemonnaie gehören heute schon fast der Vergangenheit an. Mit unserer VR Banking App können unsere Mitglieder und Kunden ihre Bankgeschäfte schnell, sicher und einfach erledigen: von zu Hause oder unterwegs, per Smartphone, Tablet oder PC. Die neue europäische Bezahllösung Wero integriert nicht nur moderne Bezahlmethoden, sondern sieht künftig auch die Integration von Bezahlkarten, digitalen Ausweisen oder Treueprogrammen vor. methode ihren alltäglichen Geldverkehr. WeroPRO kann über ein gewerblich genutztes Privat- oder ein Geschäftskonto bei uns verwendet werden. Wero kombiniert modernste Technologie mit dem Verständnis für die Bedürfnisse unserer Mitglieder und Kunden und ist damit viel mehr als eine herkömmliche mobile Zahlungslösung. Update – der digitale Euro Immer wieder kommt in den Medien das Thema „digitaler Euro“ auf. Deshalb möchten wir unseren Mitgliedern und Kunden an dieser Stelle ein kurzes Update zu diesem Thema geben. Dem Trend zum digitalen Bezahlen folgend will die Europäische Zentralbank (EZB) eine digitale Alternative zum Bargeld schaffen. Wie mit dem Bargeld soll es mit der digitalen Währung möglich sein, weitgehend anonym zu zahlen – nur eben in digitaler Form. Dabei soll der digitale Euro nicht auf Präsenzeinkäufe beschränkt sein, sondern auch im digitalen Raum – zum Beispiel beim Onlineshopping – Zahlungen ermöglichen. Bargeld soll aber weiterhin und dauerhaft erhalten bleiben und nicht ersetzt werden. Der digitale Euro wird voraussichtlich erst in einigen Jahren zur Verfügung stehen. Die Einführung ist ein umfangreiches und technisch anspruchsvolles Projekt. Wir werden Sie frühzeitig über die nächsten Schritte auf dem Laufenden halten. Für weitere Informationen zur VR Banking App, zu Wero oder dem digitalen Euro wenden Sie sich jederzeit gerne an Ihre Berater in Ihrer Filiale vor Ort. 8
Unser Engagement für die Menschen in unserer Region Mitglieder stehen hinter uns. Filialen und Kunden vertrauen uns. Geldautomaten stehen unseren Kunden im Geschäftsgebiet zur Verfügung. gewählte Mitglieder bestimmen durch ihre Mitarbeit in der Vertreterversammlung die Geschäftspolitik. spendeten wir zur Förderung und Unterstützung sozialer Projekte in der Region. Mitarbeitende, davon 10 junge Menschen in Ausbildung beschäftigten wir in der Region. Aufsichtsratsmitglieder beraten und beaufsichtigen die Geschäftsführung. Dividende schütteten wir unseren Mitgliedern 2024 aus. 8.189 170 37.200,00 € 4 7 232.722,85 € 65 6 15.807 Mehr als 9 Nachhaltigkeitsbilanz
mit der nötigen Zweidrittelmehrheit für Änderungen des Grundgesetzes, damit die von CDU/CSU und SPD geplante Aufstockung der Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben erfolgen kann. Den Änderungen stimmen auch viele Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen zu, denen zuvor einige klima- und sicherheitspolitische Zugeständnisse eingeräumt wurden. 21. März – Nach dem Bundestag gibt der Bundesrat grünes Licht für die Grundgesetzänderungen zur Lockerung der Schuldenbremse. Für Infrastruktur und Klimaschutz wird ein Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro mit einer Laufzeit von zwölf Jahren geschaffen. Die Änderungen erlauben auch den Bundesländern, mehr Kredite aufzunehmen als bisher. 2. April – US-Präsident Donald Trump kündigt an seinem „Befreiungstag“ generelle Zölle in Höhe von 10 Prozent auf US-Importe aus allen Staaten der Welt an, die ab dem 5. April greifen. Darüber hinaus soll es individuelle Strafabgaben geben, je nach Handelsdefizit mit den USA. Für Einfuhren aus der EU sind neue Zölle von 20 Prozent vorgesehen. Viele Handelspartner leiten Gegenmaßnahmen ein. 6. April – Im Anschluss an Warnstreiks und eine Schlichtung einigen sich Gewerkschafts- und Arbeitgebervertreter*innen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen auf einen Tarifabschluss. Die mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten erhalten ab dem 1. April 2025 eine Lohnerhöhung um 3 Prozent und ab 1. Mai 2026 eine weitere Erhöhung um 2,8 Prozent. 6. Mai – Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages wählen Friedrich Merz zum Bundeskanzler einer Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD. 1. Januar – Zu Jahresbeginn steigt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn von zuvor 12,41 auf 12,82 Euro je Arbeitsstunde. Auch die MinijobVerdienstgrenze wird erhöht. Sie steigt von bisher 538 auf 556 Euro je Monat. 20. Januar – Donald Trump wird in Washington als US-Präsident vereidigt, ein Amt, das er bereits von 2017 bis 2021 innehatte. In seiner Antrittsrede kündigt er unter anderem die Ankurbelung der Gas- und Ölförderung, die Einführung neuer Zölle sowie Massenabschiebungen von illegalen Einwanderern an. 12. Februar – Die Kommission der Europäischen Union (EU) legt ihr Arbeitsprogramm 2025 vor, mit Plänen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, zur Erhöhung der Sicherheit und zur Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit. 18. März – Noch vor der Konstituierung des im Februar neu gewählten Deutschen Bundestages stimmen die Abgeordneten des bisherigen Parlaments Wirtschaftspolitik 2025 – im Rückblick Das Wirtschaftsjahr 2025
4. Juni – Das Bundeskabinett beschließt den sogenannten Investitionsbooster, der nach der parlamentarischen Zustimmung im Juli wirksam wird. Der Gesetzentwurf umfasst Verbesserungen der Abschreibungsbedingungen, die Förderung von elektrischen Firmenfahrzeugen und eine ab 2028 beginnende schrittweise Senkung des Körperschaftsteuersatzes von 15 auf 10 Prozent. 5. Juni – Zum achten Mal seit dem Sommer 2024 vermindert die Europäische Zentralbank die Leitzinsen für den Euroraum. Der wichtige Einlagezinssatz sinkt um 0,25 Prozentpunkte auf 2 Prozent und wird bis zum Jahresende auf diesem Niveau bleiben. 1. Juli – Die gesetzlichen Altersbezüge der Rentner*innen in Deutschland werden um 3,74 Prozent angehoben. 27. Juli – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump verkünden eine handelspolitische Grundsatzeinigung. Den Verlautbarungen zufolge werden künftig neue US-Zölle von 15 Prozent für die meisten Warenimporte aus den EU-Staaten gelten, auch für Automobile. Von den EU-Staaten sollen zudem in den nächsten Jahren 600 Milliarden Dollar in den USA investiert und US-Energie im Gesamtwert von 750 Milliarden Dollar bezogen werden. Viele Details bleiben zunächst noch offen. 14. August – Gemäß Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbands ist die Getreideernte 2025 zufriedenstellend ausgefallen. Demnach stieg die bundesweite Erntemenge gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent auf 43 Millionen Tonnen, trotz der starken und anhaltenden Niederschläge während der Erntezeit. 3. September – Das Bundeskabinett beschließt ein Maßnahmenpaket zur Senkung der Stromkosten, dem sich auch der Bundestag anschließen wird. Die Stromkunden werden 2026 durch einen Bundeszuschuss von 6,5 Milliarden Euro zur Finanzierung der Übertragungsnetzkosten entlastet. Zudem wird die Stromsteuer für produzierende Unternehmen sowie Land- und Forstwirt*innen dauerhaft auf das EU-Mindestmaß reduziert. 18. September – Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages beschließen final den Bundeshaushalt 2025, der gegenüber dem Vorjahr einen Ausgabenanstieg um gut 5 Prozent auf rund 503 Milliarden Euro beinhaltet. 1. Oktober – Für Ärzt*innen, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland tritt die Nutzungspflicht der elektronischen Patientenakte ePA in Kraft. In der ePA müssen sie etwa Befunde, Röntgenbilder oder Medikationspläne speichern. 28. November – Im Bundestag wird der Bundeshaushalt für das Jahr 2026 endgültig verabschiedet. Der Haushalt umfasst Ausgaben in Höhe von 524,5 Milliarden Euro, finanziert unter anderem mit Neukrediten in Höhe von 98 Milliarden Euro und Sonderschulden in Höhe von mehr als 82 Milliarden für die Verteidigung, die Infrastruktur und den Klimaschutz. 10. Dezember –Vor dem Hintergrund schwach ausgefallener Wirtschafts- und Arbeitsmarktindikatoren senkt die US-Notenbank Fed nochmals ihren Leitzins um 25 Basispunkte. Der Zinssatz liegt damit in einer Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. 11
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