… doch die Inflation ist hoch. Was das für Sparer und Bauherren bedeutet. Die Zinsen sind zurück … Wer hätte noch vor zehn Monaten gedacht, dass die Niedrig- bzw. Nullzinsphase, die etwa ein Jahrzehnt angedauert hat, so abrupt zu Ende geht? Der Leitzins der Europäischen Zentralbank, der seit März 2016 auf null Prozent stand, wurde innerhalb eines Jahres zehn Mal erhöht, um die sprunghaft angestiegene Inflation zu bekämpfen. Diese Entwicklungen haben für Sparer und Bauherren unterschiedliche, sowohl positive als auch negative Folgen. Björn Farien, Private Banking Berater, erklärt: „Seit wenigen Monaten können Sparer endlich wieder mehr Zinsen bekommen. Dies macht die Geldanlage jedoch nicht einfacher, denn selbst bei drei Prozent Zinsen wird das Ersparte jeden Monat weniger wert, da die Inflation mehr als doppelt so hoch ist. Sparer sollten daher eine ähnliche Strategie wählen wie bisher.“ 1. Etwa drei Netto-Monatseinkommen sollten auf einem Tagesgeldkonto geparkt werden, um finanziellen Puffer zu haben, wenn plötzlich die Waschmaschine oder das Auto kaputt gehen. Hiermit werden auch teure Dispozinsen vermieden. 2. Festgeldangebote können sich lohnen, wenn man zum Beispiel heute schon weiß, dass man in zwei Jahren einen neuen Gebrauchtwagen kaufen möchte und das Geld in dieser Zeit nicht benötigt. Die Zinsen für diese Anlagen sind jedoch nicht höher als die derzeitige Inflation und somit nicht für die langfristige Geldanlage geeignet. 3. Langfristig sollten Sparer nach wie vor nicht allein auf Zinsanlagen setzen. Hier lohnt sich die Anlage an der Börse, beispielsweise in Fondssparpläne oder ETFs. Durch regelmäßiges Ansparen vermindert sich das Risiko, zum falschen Zeitpunkt zu investieren. Menschen, die aktuell ein Haus kaufen oder bauen möchten, müssen aufgrund des Zinsanstiegs und der sehr stark gestiegenen Baukosten genau nachrechnen, ob sie sich den Traum vom eigenen Heim leisten können. Denn die Zinsen für Baukredite haben sich in den vergangenen Monaten mehr als verdreifacht. Abwarten und auf günstigere Zeiten hoffen sollte man jedoch nicht, erklärt Björn Farien. „Es gilt: Je früher man einen Kredit abschließt, desto früher kann man diesen tilgen. Zudem gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass die Zinsen wieder stark sinken.“ Sowohl Sparern als auch Menschen mit dem Traum vom Eigenheim rät Björn Farien, sich nicht verunsichern zu lassen: „Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Berater. Dort erhalten Sie in jeder Lebenslage genau die Finanzlösung, die Ihren Wünschen entspricht und Sie Ihren Zielen näherbringt.“ Björn Farien rät Sparern und Bauherren sich nicht verunsichern zu lassen und einen Termin mit ihrem Berater zu vereinbaren. vrbank-sww.de/online-termin FÜR UNSERE MITGLIEDER UND KUNDEN 10
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